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Meyer Orchideen AG
Roswis 14/Pünten
CH-8602 Wangen b Dübendorf
Tel. +41 (0)44 833 24 01
Fax +41 (0)44 833 65 28
info@swissorchid.ch

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Swissorchid Meyer Pflanzenkulturen Wangen

Das Besondere auch für den heimischen Garten? Für viele Liebhaber gehören die Erdorchideen schon jetzt zur Gestaltung ihres Gartens dazu. Weniger versierte Hobbygärtner scheuten - trotz großem Interesse - aber bisher die Anpflanzung dieses besonderen Augenschmauses. Das kann sich jetzt ändern. 
Waren es bisher nur wenig Arten, wie der Frauenschuh, Knabenkräuter, Ragwurz, Stendelwurz, Pleione, Calanthe, Bletilla, die der Handel anbot, so wurden in den letzten Jahren viele Hybriden gezüchtet, die in puncto Wuchs und Anpassung wesentlich einfacher zu handhaben sind. Diese Orchideen-Arten zeichnen sich nach Jahre langer Kultivierung durch eine große Gartenverträglichkeit aus, so dass Wachstum und Form dieser Hybriden auch größere Anpflanzungen ermöglichen. Mit der richtigen Beratung kann sich auch der Laie an der Blütenpracht sorgenfrei erfreuen.
Ob für den Laien oder den Spezialisten: Der Fachhandel bietet Orchideen weltweiter Herkunft, Nachzüchtungen und Zufallssämlinge sowie Teilstücke einzelner Arten zum Verkauf an. Bei all der bestechenden Auswahl ist die gärtnerische Vermehrung von Erdorchideen ein Beitrag zum aktiven Naturschutz. Denn: Der Handel von gestohlenen Wildpflanzen wird dadurch deutlich eingedämmt.


 

Heimat:
Nördliche Halbkugel: Europa, Asien, Nordamerika bis Alaska nur im gemässigten Klima


Pflegehinweise:
Standort:
Reine Naturarten sind nicht immer ganz einfach zu pflegen und benötigen mehr Sachkenntnis. Dafür gibt es jetzt aber neue Hybriden, die für den Orchideenfreund hervorragend geeignet sind. Der Boden sollte mit Humus angereichert werden. Winterschutz ist in der Regel nicht notwendig.
Im Frühjahr sollte leicht schattiert werden, um einen vorzeitigen Austrieb zu verhindern.

Giessen:
Nur bei trockenem Wetter vom Austrieb bis nach Ende der Blütezeit.

Düngen:
Orchideendünger, wenn die Konzentration nicht 0,5-1 ml/L übersteigt. Bei hohen Konzentrationen werden die feinen Haarwurzeln und bei einigen Arten die Mykorrhiza (Bodenpilze) zerstört.


Cypripedium (Frauenschuh)

Freiland Orchideen

Natürliche Arten:
Etwa 45 und Neuentdeckungen möglich.

Besonderheiten:
Alle Frauenschuhe bilden Rhizome.
Sie wachsen auf unterschiedlichsten Böden und in verschiedensten Bereichen, die mal sauer und mal nass sein können, aber auch trocken und kalkhaltig. Viele Arten wurden neuerdings durch Züchtung untereinander mehrfach gekreuzt, so dass gartenwüchsige Hybriden mit verschiedensten Farben und Formen der Blüten möglich sind. Reine Arten erblühen von weiss über dunkel-, schwarzrot bis gepunktet und gestreift; mit schuhförmigen Lippen an der Blüte. Sie sind die Favoriten im Garten und der Inbegriff der Gartenkunst. Lohnenswerte Arten: Cypripedium. reginae,
Cypripedium calceolus, Cypripedium  pubescens und neue Hybriden, die wesentlich besser wachsen.
Wichtig: Wir unterscheiden Paphiopedilum (Heimat tropisches Südostasien) für den Wohnbereich und Cypripedium (Heimat wie  oben angegeben). Beide werden als Frauenschuh bezeichnet. Erstere sind immergrün, letztere laubabwerfend.

Heimat:
Nördliche Halbkugel: Europa, Asien, Nordamerika

Pflegehinweise:
Standort:
Hell, am besten mit Morgensonne.
Für Standorte im Hausgarten, die aber nicht stark gedüngt sein dürfen sowie für Steingärten, Ufer- bepflanzungen an Teichen, Sumpfbeete, die nicht ständig zu nass sind, Trogbepflanzung, aber auch für Friedhofsbepflanzungen geeignet.
Sind die Pflanzen etabliert, vertragen sie frühjahrs-feuchte sowie sommer- und herbstrockene Böden recht gut und können sich, wenn ihnen der Standort zusagt, selbst aussäen.
Giessen:
Vom Wachstumsbeginn im Frühjahr bis zum Ende der Blüte bei Trockenheit notwendig. An kühlen Tagen ab September, beginnen die Wurzeln der neuen Triebe an der Knolle wieder zu wachsen und sollten gegossen werden.
Düngen:
Am besten eignet sich Orchideendünger.
Im Frühjahr wöchentlich bis zur angegebenen Konzentration verwenden. Immer nur düngen, wenn der Boden feucht ist; sonst vorher giessen. Im Herbst bei Beginn des Wurzelwachstums 2 –3 x im wöchentlichen Abstand Orchideenblütendünger

Dactylorhiza (Knabenkraut )

Freiland Orchideen

Natürliche Arten:
Etwa 50 und viele Unterarten; viele neue Hybriden

Besonderheiten:
Knabenkräuter bilden Knollen ähnlich einer Dahlie, in die sie sich nach der Samenreife
allmählich zurückziehen, so dass der oberirdische Pflanzenteil langsam abstirbt. Neu gezüchtete Hybriden ersetzen für den Gartenfreund die reinen Naturformen durch ihre wesentlich verbesserte Wüchsigkeit.
Die Blüten, die in mehr oder weniger dichten Ähren oder pyramidal angeordnet sind, gibt es von reinweiss über rosa bis violett.
Die Blütezeit erstreckt sich über 4 – 8 Wochen

Heimat:
Nördliche Halbkugel, Europa, Asien bis Israel, Nordamerika

Pflegehinweise:
Standort:
Hell bis schattig, von trocken bis feucht. Epipactis palústris und Epipactis gigantea sind daher für Sumpfbereiche, aber auch für trockene
Plätze auf Steingartenhügeln und all den Zwischen- formen der möglichen Gartenbereiche geeignet.
Immer aber vor dem Überwuchern durch andere starkwüchsige Gartenstauden schützen.
Giessen:
Vom Frühjahr bis nach der Blüte feucht halten. Trockenphasen in Sommer/Herbst begünstigen Triebausreife, sowie die Triebanzahl im Folgejahr.
Düngen:
Orchideendünger bis zur angegebenen Konzentration wird gut vertragen. Immer nur auf feuchtem Boden düngen, sonst vorher gießen. Im Herbst nur 30 g/m2 Hornspäne.
Achtung:
Blattläuse mit Nützlings schonenden Mitteln bekämpfen. Gelegentlich Raupen möglich. Wühlmäuse können Rhizome fressen.

Dactylorhiza (Knabenkraut )
Freiland Orchideen

Natürliche Arten:
etwa 20

Besonderheiten:
Alle Arten haben Rhizome.
Man findet sie zumeist in Wäldern, jedoch wachsen sie auch
in Sumpfgebieten und auf Trockenrasen. Die Blüten sind in lockerer Form angeordnet, leicht nickend. Farben und Formen reinweiß
mit braun bis grün, violett mit braunroter Zeichnung.
Stehen die Pflanzen in Töpfen, pflanzt man sie erst aus, wenn die Neutriebe aus der Erde erscheinen. Blütezeit ca. 4 – 6 Wochen.
Griechen und Römer benutzen Epipactis als Heilmittel.